Aus aktuellem Anlass darf ich auf die aktuelle Oxfam Studie hinweisen, bei der die wachsende Ungleichheit zwischen den ärmsten und reichsten Menschen dargestellt und angeprangert wird. Es gibt dazu einige kontroverse Stimmen. Die einen empören sich ob einer solchen Ungerechtigkeit, wie zum Beispiel die Zeit online, die anderen halten den Inhalt für übertrieben, wie beispielsweise derStandard. An den Fakten, dass die Ungleichheit jedoch in absoluten Zahlen zunimmt, zweifelt jedoch kaum jemand. Nicht ohne Grund verweist auch der aktuelle Weltrisikobericht des Weltwirtschaftsforums auf die wachsende Ungleichheit und nennt sie eines der größten Risiken unserer heutigen Wirtschaft.

Aber was hat das jetzt mit lokalem Einkaufen zu tun? Das ist relativ einfach. Ungleichheit und die ungleiche Verteilung von Vermögen sind keine unumstößlichen Tatsachen. Es sind die Ergebnisse von wirtschaftlichen Prozessen, die eine Konzentration von Vermögenswerten bewirken. Jeder Euro, der jetzt Teil der Ungleichheit darstellt ist zu einem früheren Zeitpunkt durch die Hände von Konsumenten gegangen, die dafür gesorgt haben, dass durch ihre Kaufentscheidung die Konzentration der Vermögenswerte in immer kleineren Schichten möglich wird. Wenn wir uns auf unsere Macht als Konsument zurückbesinnen erkennen wir, dass wir es sind, die entscheiden welche Produkte wir kaufen und dadurch auch entscheiden wie der Markt funktioniert. Darum kaufen wir Produkte aus der Region.

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